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Blattdüngung und Pestizidanwendung können gleichzeitig erfolgen

Datum: 2026-01-23 16:21:33
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Chemische Düngemittel und Pestizide sind unverzichtbare Produktionsstoffe in der modernen Landwirtschaft. Um Ertrag und Qualität zu verbessern, setzen Landwirte zunehmend häufiger und vielfältiger chemische Düngemittel ein. Aufgrund des geringen Düngemittelverbrauchs und der schnellen Wirkung ist die Blattdüngung zu einer häufig eingesetzten Technik für Landwirte geworden, insbesondere für Obst- und Gemüsebauern. Andererseits versprühen Landwirte auch häufig Pestizide, um Schädlinge und Krankheiten zu bekämpfen. Viele Menschen versuchen, Pestizide und Düngemittel zur gleichzeitigen Anwendung zu mischen, um Arbeitsaufwand zu sparen und die Effizienz zu verbessern.

Der Schlüssel zum erfolgreichen Mischen liegt darin, dass die Fungizide und Insektizide sowie die Pestizide und Düngemittel weder chemische Reaktionen eingehen noch die physikalischen Eigenschaften der Pestizide und Düngemittel wie Löslichkeit, Suspension und Emulgierung beeinträchtigen dürfen. Sie sollten sich auch nicht gegenseitig in ihrer Wirksamkeit beeinträchtigen. Das Ausbleiben chemischer Reaktionen verhindert natürlich auch eine erhöhte Toxizität für Menschen, Tiere und Pflanzen und verhindert den Abbau der Pestizide und Düngemittel. Im Hinblick auf die Aufrechterhaltung der Wirksamkeit wissen wir bereits, dass einige Pestizide nicht mit alkalischen Pestiziden (Kalkschwefel, Bordeaux-Mischung) gemischt werden können, wie z. B. Insektizide wie Flufenoxuron, Diflubenzuron, Acetamiprid und Zinnverbindungen sowie Fungizide wie Mancozeb, Aluminiumtris(ethylphosphonat), Metalaxyl, Mefenoxam, Ketoconazol, Epoxiconazol, Iprodion, Kasugamycin, Polyoxin, und Nystatin. Sie sollten daher auch nicht mit alkalischen oder schwach alkalischen Düngemitteln wie Ammoniumcarbonat, Holzasche, Calciummagnesiumphosphat, Diammoniumphosphat, Borax und Ammoniummolybdat gemischt werden.

Auch einige Pflanzenwachstumsregulatoren wie Gibberellin, Chlormequat und Ethephon sollten nicht mit alkalischen Pestiziden oder Düngemitteln gemischt werden, da sie sich sonst zersetzen und unwirksam werden. Wenn Herbizide zur Bodenbehandlung verwendet werden, ist dies im Allgemeinen sicher, insbesondere wenn jedes Herbizid mit feuchter Erde (oder Wasser) gemischt wird, bevor es für die Anwendung zusammengemischt wird. Bei der Blattapplikation ist jedoch äußerste Vorsicht geboten. Auch geringfügig höhere Dosierungen oder eine ungleichmäßige Anwendung können zu Phytotoxizität führen und sollten daher generell nicht mit Düngemitteln gemischt werden. Wenn ein Mischen erforderlich ist, sollte das Herbizid zunächst als Stammlösung zubereitet werden und der Dünger vor dem Mischen mit der Stammlösung ebenfalls in Wasser gelöst werden. Die Mischung sollte sofort zubereitet und aufgetragen werden. Biopestizide sollten nicht mit chemischen Düngemitteln oder Fungiziden gemischt werden, da Düngemittel und Fungizide die darin enthaltenen nützlichen Mikroorganismen abtöten und ihre Wirksamkeit verringern können. Darüber hinaus sollten besondere Vorschriften zum Mischen bestimmter Pestizide beachtet werden. Beispielsweise ist ein Fungizid namens Chlorbromisocyanursäure, das Pilz-, Bakterien- und sogar Viruserkrankungen bekämpfen kann, ein wertvolles Pestizid, aber es gibt eine Verordnung, die besagt, dass es „nicht mit anderen Pestiziden gemischt werden sollte“. Daher sollte es auch nicht mit Düngemitteln vermischt werden.
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