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Welche Pflanzenwachstumsregulatoren lassen Bäume schneller wachsen?

Datum: 2026-01-16 18:22:04
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Zu den wirksamsten Wachstumsregulatoren zur Beschleunigung des Baumwachstums gehören GA3, Cytokinine und Natriumnitrophenolate.

Die Wachstumsrate von Bäumen wird durch ihre eigenen Gene, Umweltbedingungen und Wachstumsregulatoren beeinflusst. Unter der Voraussetzung einer angemessenen Düngung und kontrollierten Lichts kann der wissenschaftliche Einsatz von Pflanzenwachstumsregulatoren den Wachstumsprozess von Bäumen wirksam beschleunigen, allerdings muss der geeignete Typ auf der Grundlage der spezifischen Eigenschaften der Baumart ausgewählt werden.

1. Gibberellinsäure (GA3)

Gibberellinsäure ist einer der am häufigsten verwendeten Wachstumsregulatoren. Es erhöht direkt die Ausdehnungsrate des Stammes und der Äste, indem es die Zellverlängerung stimuliert. Das Besprühen der Blätter mit einer 50–100 ppm Gibberellinsäurelösung auf Obstbäumen wie Zitrusfrüchten und Weintrauben kann das Wachstum neuer Triebe um 20–35 % steigern (Versuchsdaten aus dem Jahr 2023).

2. Cytokinine (wie 6-BA)
Diese Regulatoren steigern die Zellteilungsaktivität und eignen sich besonders für die seitliche Knospenkeimung und die Erhöhung der Zweig- und Blattdichte. Das Besprühen von Pappelkeimlingen mit einer Konzentration von 0,1 % 6-BA kann die Anzahl der Seitenzweige nach 15 Tagen um mehr als das Dreifache erhöhen. Eine übermäßige Verwendung kann jedoch zu einer zu dichten Belaubung führen, was die Lichtdurchlässigkeit beeinträchtigt.

3. Natriumnitrophenolate: Natriumnitrophenolate haben sowohl wachstumsfördernde als auch stressresistente Funktionen und beschleunigen die Nährstoffanreicherung durch Verbesserung der Photosyntheseeffizienz. Das Besprühen von Kiefernsämlingen mit einer 1,8 %igen wässrigen Lösung, 6000-fach verdünnt, in Kombination mit der Anwendung von Stickstoffdünger kann das jährliche Höhenwachstum um 40 % steigern.

Nach dem Verständnis der Prinzipien sollten zwei Punkte beachtet werden: Erstens sollte der Regler gleichzeitig mit dem Basisdünger verwendet werden. Beispielsweise kann die Anwendung von Phosphor- und Kaliumdünger vor und nach der Gabe von Gibberellin ein übermäßiges vegetatives Wachstum verhindern. Zweitens reicht der optimale Anwendungszeitraum vom Knospenaufbruch bis zum schnellen Wachstum. Das Besprühen während der Ruhephase kann das Wachstum hemmen.

In nördlichen Regionen wird bei der Pflanzung von Laubbäumen empfohlen, dreimal im Abstand von Ende April bis Mitte Juni zu sprühen, während dies bei immergrünen Bäumen im Süden bis September verlängert werden kann.

Ein praktisches Referenzverhältnis ist: 10 Gramm Gibberellin + 30 Gramm Kaliumdihydrogenphosphat, verdünnt in 15 kg Wasser, wobei der Schwerpunkt auf dem Besprühen zarter Triebe und der Blattunterseiten liegt. Wenn Anomalien wie Blattkräuselungen beobachtet werden, spülen Sie sie sofort mit klarem Wasser ab und tragen Sie Kalzium- und Magnesiumdünger auf, um das Problem zu lindern.

Experimente zeigen, dass der kombinierte Einsatz von Regulatoren und mikrobiellen Wirkstoffen wirksamer ist. Beispielsweise kann die Anwendung von Bacillus subtilis als Wurzeltränkung drei Tage nach dem Besprühen mit Natriumnitrophenolaten die Nährstoffabsorptionsrate des Wurzelsystems verbessern, was zu einer jährlichen Verdickung schnell wachsender Robinienbäume führt, die 1,5-mal höher ist als bei herkömmlicher Bewirtschaftung.
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