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Warum ist die Wirksamkeit von Pestiziden auf dem Feld manchmal schlecht?

Datum: 2026-01-30
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Derzeit beruht die Bekämpfung von Pflanzenkrankheiten und Schädlingen noch hauptsächlich auf dem Versprühen von Pestiziden. In der praktischen Produktion kommt es jedoch häufig vor, dass der Einsatz qualifizierter Pestizide keine zufriedenstellenden Ergebnisse liefert. Die Gründe dafür sind folgende (7 Punkte):


1. Falsche Diagnose:
Erstens führt die Behandlung einer Krankheit als Insektenbefall oder umgekehrt zu einer falschen Anwendung von Pestiziden. Wenn beispielsweise das Absterben von Sämlingen aufgrund von Bakterienwelke bei Tomaten fälschlicherweise als Absterben von Sämlingen aufgrund von Wurzelschäden durch unterirdische Schädlinge diagnostiziert wird, führt dies zu einer unwirksamen Behandlung, unabhängig davon, wie viel Pestizid verwendet wird.

Zweitens wird selbst bei korrekter Diagnose das falsche Pestizid eingesetzt. Beispielsweise ist die Verwendung von Jinggangmycin zur Bekämpfung der Reisfäule, die Verwendung von Dicofol zur Bekämpfung von Weizenblattläusen oder die Verwendung von Cartap zur Bekämpfung von Reiszikaden naturgemäß wirkungslos.

2. Verpasste Gelegenheit:
Zur Schädlingsbekämpfung ist die Anwendung von Pestiziden während der Hauptzeit der Eiablage erwachsener Insekten oder bevor die Larven das 3. Larvenstadium erreichen, am effektivsten. Wenn die Larven älter als das 3. Larvenstadium sind, sind selbst große Pestizidmengen nicht wirksam.

3. Falsche Dosierung:
Der Einsatz von zu viel Pestizid kann zu Phytotoxizität führen, während der Einsatz von zu wenig Pestiziden das Ziel der Bekämpfung von Krankheiten und Schädlingen nicht erreicht. Daher ist es wichtig, die Pestizidlösung gemäß den Anweisungen zuzubereiten, um zufriedenstellende Bekämpfungsergebnisse zu erzielen.

4. Unsachgemäßes Mischen:
Das Mischen schwach saurer oder neutraler Pestizide wie Dimethoat, Phoxim und Deltamethrin mit alkalischen Pestiziden wie Kalkschwefel führt dazu, dass sich die Pestizide zersetzen und unwirksam werden; Das Mischen von alkalischen Pestiziden wie Kalkschwefel mit Bordeaux-Mischung führt zu einer übermäßigen Bildung von löslichem Kupfer, was zu Phytotoxizität führt.

5. Blindspritzen:
Um optimale Ergebnisse zu erzielen, müssen Pestizide auf die Zielflächen gesprüht werden. Um beispielsweise Sonnenblumen-Sklerotienfäule zu bekämpfen, sollte das Pestizid zur besseren Kontrolle auf das Feld ausgebracht werden, bevor die Sklerotien im Boden keimen, basierend auf dem Überwinterungsmuster der Sklerotien. Das Aufsprühen des Pestizids auf die betroffenen Teile ist weniger wirksam. Reisfäule und Bakterienfäule befallen hauptsächlich die Blätter, daher sollte das Pestizid direkt auf die Blätter gesprüht werden; Um Baumwollspinnmilben zu bekämpfen, muss das Pestizid auf die Unterseite der Blätter gesprüht werden, um eine gute Bekämpfung zu erreichen. 6. Ungünstige Wetterbedingungen
Die Wirksamkeit von Pestiziden hängt eng mit meteorologischen Faktoren wie Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Regen, Tau, Wind und Sonnenlicht zusammen. Beispielsweise ist die Wirkung bei der Anwendung von emulgierbaren Pestizidkonzentraten am besten, wenn nach dem Sprühen mindestens 24 Stunden lang kein Regen fällt. Bei Magengiften und Kontaktinsektiziden sind mindestens zwei Tage ohne Regen erforderlich, damit die Pestizide ihre maximale Wirkung entfalten. Daher sollte das Sprühen bei klarem Wetter auf der Grundlage der örtlichen Wettervorhersagen erfolgen.

7. Schlechte Qualität der Anwendungsausrüstung
Die Wirksamkeit von Pestiziden hängt auch von der verwendeten Sprühausrüstung ab. Hochwertige Sprühgeräte sparen Pestizide, reduzieren den Arbeitsaufwand und verbessern die Wirksamkeit.
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