Der Einsatz von Prohexadion-Kalzium im Baumwollbelag zielt in erster Linie darauf ab, das Pflanzenwachstum zu kontrollieren, eine ideale Pflanzenstruktur zu formen und den Ertrag zu steigern. Sein Wirkmechanismus optimiert in Kombination mit traditionellen Topping-Methoden (manuell oder chemisch) die Nährstoffverteilung in Baumwolle effektiver.
Seine spezifischen Wirkungen zeigen sich in folgenden Aspekten:
1. Hemmung der Hauptstammverlängerung und Förderung der Fruchtzweigentwicklung:
Prohexadion-Kalzium hemmt wirksam das übermäßige Wachstum des Hauptstamms der Baumwolle, kontrolliert die Pflanzenhöhe und fördert gleichzeitig die Verlängerung und die Zunahme der Anzahl der Fruchtzweige. Dies führt zu einer rationelleren Pflanzenstruktur und erleichtert die Belüftung, die Lichtdurchlässigkeit und die maschinelle Ernte.
2. Förderung der Nährstoffübertragung auf die Fortpflanzungsorgane:
Durch die Hemmung der späteren Stadien der Gibberellin-Synthese reduziert Prohexadion-Kalzium den Nährstoffverbrauch durch vegetatives Wachstum (z. B. übermäßiges Stängel- und Blattwachstum) und fördert die Übertragung von Photosyntheseprodukten auf Fortpflanzungsorgane wie Knospen und Kapseln, wodurch die Anzahl der Kapseln pro Pflanze und der Ertrag erhöht werden.
3. Verbesserung der Stressresistenz und Krankheitsresistenz: Prohexadion-Kalzium kann die Stressresistenz von Baumwollpflanzen verbessern, hilft dabei, physiologischen Stress durch Topping zu lindern, und hat eine gewisse Kontrollwirkung auf einige Krankheiten (z. B. Blattfleckenkrankheit).
4. Umweltfreundlich und rückstandsarm: Im Vergleich zu herkömmlichen Triazol-Verzögerern (wie Chlormequatchlorid) wird Prohexadion-Kalzium in der Umwelt schnell abgebaut, hat eine kurze Halbwertszeit und weist keine Resttoxizität für Folgekulturen auf, was es zu einem umweltfreundlicheren Pflanzenwachstumsregulator macht.
Studien haben gezeigt, dass die stufenweise Anwendung von Prohexadion-Kalzium während der Knospung, der anfänglichen Blüte, vor dem Beschneiden und nach dem Beschneiden von Baumwolle die Biomasseakkumulation und den Ertrag erheblich steigern kann. Die Behandlung mit 1950 g/hm² (T3) zeigte besonders hervorragende Ergebnisse, da sie die Knospen- und Kapselbiomasse im Vergleich zur Kontrolle um mehr als 35 % steigerte, ohne das Einzelkapselgewicht oder den Flusenanteil wesentlich zu beeinflussen, aber die Anzahl der Kapseln pro Pflanze deutlich zu erhöhen.