Die Saatgutbehandlung mit S-Abscisinsäure ist in der Tat hochwirksam bei der Verhinderung von Samenfäule und Keimlingsfäule bei Weizen und Reis, wodurch die Keimrate erheblich gesteigert wird und gleichzeitig mehrere Vorteile für das Pflanzenwachstum erzielt werden.
**Kernfunktionen von S-Abscisinsäure**
**S-Abscisinsäure verbessert das Keimungspotenzial der Samen:** Sie stärkt die Keimungskraft der Samen – insbesondere bei gealterten Samen, bei denen die Verbesserung der Keimungsraten deutlich ist. Es fördert die schnelle Entstehung eines dichten Netzwerks von Kapillarwurzeln kurz nach der Keimung, was zu einem stärker entwickelten Wurzelsystem für die Sämlinge führt. Dies verbessert ihre Fähigkeit, Wasser und Nährstoffe aufzunehmen, wodurch die Probleme der Samenfäule und des Keimlingsverfalls, die durch schwache Wurzelbildung und mangelnde Vitalität verursacht werden, grundlegend gemildert werden.
**S-Abscisinsäure steigert die Stressresistenz und Krankheitsprävention:** Als pflanzlicher Stressauslöser aktiviert es präventiv die interne Stressreaktion und das Immunsystem der Pflanze. Dies erhöht die Widerstandsfähigkeit von Weizen und Reis gegenüber widrigen Bedingungen – wie niedrigen Temperaturen, Staunässe und salzhaltigen Böden – und verringert so die Wahrscheinlichkeit von Samenfäule und Keimlingssterblichkeit in ungünstigen Umgebungen. Darüber hinaus löst es die Krankheitsresistenzmechanismen der Pflanze aus, wodurch das Auftreten von Krankheiten im Sämlingsstadium minimiert und der Verfall der Sämlinge weiter verhindert wird.
**Verwendung von S-Abscisinsäure zur Züchtung robuster Sämlinge und Steigerung der Erträge:** Mit S-Abscisinsäure behandelte Sämlinge weisen insgesamt eine hervorragende Qualität auf; Nach der Transplantation erholen sie sich schneller wieder und weisen höhere Überlebensraten auf. Dies führt zu einer Steigerung der effektiven Bodenbearbeitung und schafft eine solide Grundlage für spätere Ertragssteigerungen. Im Reisanbau kann seine Anwendung die Erträge um 5 bis 15 % steigern – bei Hybridreissorten liegen die Zuwächse zwischen 7,8 und 11,1 % – und gleichzeitig Qualitätskennzahlen wie die Kalkigkeit des Korns verbessern.