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Managementstrategien und empfohlene Pflanzenwachstumsregulatoren für das Kartoffelsämlingsstadium

Datum: 2026-04-17 19:08:33
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Das Hauptziel des Managements während der Kartoffelkeimlingsphase besteht darin, „die Wurzelentwicklung zu fördern und die Sämlinge zu stärken, übermäßiges vegetatives Wachstum zu kontrollieren und gleichzeitig Krankheiten vorzubeugen sowie oberirdisches und unterirdisches Wachstum wissenschaftlich auszubalancieren.“ Das Management in dieser Phase bestimmt direkt die spätere Anzahl der Knollen und deren Vergrößerungspotenzial. Im Einklang mit Ihren laufenden Bemühungen zur Optimierung der Anbautechniken finden Sie im Folgenden einen gezielten, verfeinerten Managementplan.

I. Wichtige Managementmaßnahmen für das Sämlingsstadium (vom Auflaufen bis zum Rosettenstadium; ca. 15–20 Tage)
Brechen Sie die Mulchfolie auf, um Setzlinge freizusetzen, und erden Sie sie, um Wärme zu sparen
Beim Anbau mit Plastikmulch muss die Folie rechtzeitig aufgerissen werden, um die aufstrebenden Sämlinge freizusetzen und so eine durch hohe Temperaturen unter der Folie verursachte Hitzeverbrennung zu verhindern. Anschließend sollten die Löcher in der Folie mit feiner Erde dicht verschlossen werden, um die Bodentemperatur zu erhöhen, Feuchtigkeit zu bewahren und Unkraut zu unterdrücken.

Zwischenbearbeitung und Bodenlockerung + Erdung zur Förderung des Wurzelwachstums

Führen Sie vom Auflaufen der Sämlinge bis zur Entwicklung von 7–8 echten Blättern eine häufige Zwischenbearbeitung durch, um den Boden zu lockern, die Bodentemperatur zu erhöhen und die Entwicklung des Wurzelsystems zu stimulieren.
Führen Sie in Verbindung mit der Zwischenbodenbearbeitung die erste Erdungsrunde (Hilling) durch. Erhöhen Sie die Höhe der Grate, um das seitliche Wachstum der Ausläufer zu erleichtern und die Knollenbildung zu fördern.
Wassermanagement: Halten Sie es eher trocken als nass; Staunässe verhindern
Sämlinge benötigen in dieser Phase relativ wenig Wasser; Es reicht aus, den Bodenfeuchtigkeitsgehalt bei 60–70 % der Feldkapazität zu halten. In Regionen, in denen es im Frühjahr zu starken Regenfällen kommt, sollten Sie sonnige Zeiten nutzen, um Entwässerungsgräben freizumachen und Schäden durch Staunässe an den Kartoffelsämlingen vorzubeugen.

Top-Dressing zur Förderung des Sämlingswachstums: Düngen Sie basierend auf der Sämlingskraft; Synergien Sie Stickstoff und Kalium

Sobald die Sämlinge gleichmäßig geschlüpft sind, tragen Sie als Top-Dressing 5–6 kg Harnstoff plus 5–8 kg Kaliumsulfat pro Hektar auf, um das Wachstum der Sämlinge anzukurbeln.
Wenn die Grunddüngung ausreichend war und die Sämlinge kräftig erscheinen, kann auf die Topdüngung verzichtet werden. Tragen Sie bei schwachen Sämlingen 1–2 Mal einen Blattspray mit Monokaliumphosphat (200 g pro *mu*, verdünnt in 60 kg Wasser) auf.
Frühzeitige Prävention und Bekämpfung von Schädlingen und Krankheiten

Kraut- und Knollenfäule: Wenn die Temperaturen über 18°C ​​steigen und gleichzeitig bewölktes oder regnerisches Wetter auftritt, sprühen Sie Mancozeb vorbeugend ein. Wenn Pflanzen mit fokalen Erkrankungen entdeckt werden, entwurzeln Sie sie sofort und führen Sie Eindämmungs- und Behandlungsprotokolle durch. II. Empfohlene Pflanzenwachstumsregulatoren und Anwendungsrichtlinien
Pflanzenwachstumsregulator: Monokaliumphosphat (Funktionsregulator)
Hauptfunktionen: Füllt Phosphor- und Kaliumnährstoffe auf, steigert die Photosynthese, fördert die Entwicklung des Wurzelsystems und verbessert die Stressresistenz.

Empfohlener Anwendungszeitraum: Während der Sämlingsphase, insbesondere bei schwachen Sämlingen oder wenn die Wurzelentwicklung schlecht ist.
Anwendungsmethode und Vorsichtsmaßnahmen: Durch Blattspray mit einer 0,3-prozentigen Lösung auftragen (200 Gramm pro Hektar mit 60 Liter Wasser mischen). Einmal alle 7–10 Tage auftragen, also insgesamt 1–2 aufeinanderfolgende Anwendungen.
Bei kräftigen Sämlingen mit Vorsicht anwenden, um übermäßiges vegetatives Wachstum (Etiolierung) zu vermeiden.

Pflanzenwachstumsregulator: Paclobutrazol (Paclo)

Hauptfunktionen: Paclobutrazol hemmt übermäßiges vegetatives Wachstum (Stängel- und Blattverlängerung), fördert die Verlagerung von Nährstoffen in unterirdische Teile und dient der Kontrolle des kräftigen Wachstums bei gleichzeitiger Stimulierung der Knollenbildung.
Empfohlener Anwendungszeitpunkt: Von der frühen Knospenphase bis zur ersten Blütephase (gilt als „goldene Periode“ zur Kontrolle eines kräftigen Wachstums).

Anwendungsmethode und Vorsichtsmaßnahmen: Mischen Sie 40–60 Gramm 15 %iges benetzbares Paclobutrazol-Pulver pro Hektar mit Wasser und tragen Sie es als Spray auf; Konzentrieren Sie die Anwendung gezielt auf die apikalen Wachstumspunkte.
Hinweis: Nicht zu früh anwenden, da dies die normale Pflanzenentwicklung beeinträchtigen kann.


Pflanzenwachstumsregulator: Mepiquatchlorid
Hauptfunktionen: Mepiquatchlorid reguliert endogene Pflanzenhormone, unterdrückt die apikale Dominanz und hilft, Ablagerungen (Stammkollaps) zu verhindern.

Empfohlener Anwendungszeitpunkt: Wenn vor dem Knospenstadium eine Tendenz zu übermäßigem vegetativem Wachstum beobachtet wird.
Anwendungsmethode und Vorsichtsmaßnahmen: Mischen Sie 20 ml einer wässrigen Mepiquat-Chlorid-Lösung mit 250 g/l mit 20 kg Wasser pro Hektar und tragen Sie sie gleichmäßig als Spray auf.

Pflanzenwachstumsregulator: Brassinolid
Hauptfunktionen: Brassinolid erhöht die Stressresistenz, lindert die Auswirkungen von Kältestress und fördert die Zellteilung.
Empfohlener Anwendungszeitpunkt: Vor oder nach einer Kältewelle oder während der Erholungsphase bei schwachen Sämlingen.

Anwendungsmethode und Vorsichtsmaßnahmen: Tragen Sie 10 ml einer 0,01 %igen wässrigen Brassinolid-Lösung pro Hektar als Blattspray auf; Zur Steigerung der Wirksamkeit kann es mit Monokaliumphosphat gemischt werden.
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